Das Thomasevangelium ist ein Dokument, das 114 Sprüche und Kurzgeschichten der Jesusgruppe enthält, von denen 70 eine Entsprechung im Neuen Testament haben. Wenn man aber denkt, hier würde dieselbe Botschaft übermittelt, irrt man gewaltig. Jesus will mit denselben Worten etwas ganz anderes übermitteln als die Autoren der Bibel. Er sagt es aber nicht klar und direkt. Gut, einfache Aussagen gibt es auch, aber die "dicken Brocken" sind verschlüsselt, genau so wie es Matthäus beschreibt:

Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen (Mt 13,13).

Warum hat er diesen Weg gewählt? Er wollte, dass seine Lehre nur von denen verbreitet würde, die seine Lehre verstehen.

Man muss eine Art Code knacken und die Sprüche miteinander verbinden, wie bei einem Sudoku. Außerdem hilft einem, wenn man seine Sicht der Dinge von vornherein teilt. Dann kann man seine Botschaft verstehen. Leider standen uns bisher einige Fehler im Text und Missverständnisse in unserer Übersetzung im Weg. Vor allem waren wir von den Vorstellungen der Kirche blockiert, die auch Forscher beeinflusst haben, die sich für unabhängig und objektiv hielten.

Wenn man diese Hindernisse überwindet, kommt eine klare Botschaft ans Licht: Eine frohe Botschaft!

Wollen Sie wissen, welche?

Wollen Sie erfahren, warum dies die authentische Lehre Jesus' ist?

Können Sie sich die Konsequenzen für das Christentum vorstellen?

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Die gute Botschaft der Menschenfresser

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Judas Phatre

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Verlag BoD

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Erschienen am 12. November 2014